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FPÖ-Hofer zu kommendem Jahr der Europäischen Freiwilligentätigkeit: Konkrete Taten setzen
MwSt.-Rückvergütung bei Anschaffung von Geräten - Freiwillige
Mitglieder von Blaulichtorganisationen in der
Schwerarbeiterregelung berücksichtigen
"Vor dem Jahr der Freiwilligen ist es wichtig, außer
Dank und Anerkennung auch konkrete Taten zu setzen", betont der
stellvertretende FPÖ-Bundesparteiobmann Norbert Hofer anlässlich dem
bevorstehenden Europäischem Jahr der Freiwilligentätigkeit zur
Förderung der aktiven Bürgerschaft 2011. Hofer teilt mit, dass
seitens der FPÖ bereits Anträge zur Unterstützung von
Freiwilligenorganisationen sowie deren freiwilliger Helfer
eingebracht wurden.
Hofer erläutert: "In Österreich gibt es hunderttausende Freiwillige,
die unentgeltlich bei Blaulichtorganisationen - wie etwa der
Feuerwehr oder dem Roten Kreuz - tätig sind. Damit ist Österreich mit
mehr als 40 Prozent ehrenamtlich tätiger Erwachsener in Europa
führend. Denn im Schnitt sind nur rund 22 Prozent der Europäerinnen
und Europäer über 15 Jahren ehrenamtlich tätig."
Die Leistungen dieser freiwilligen Helfer sind unersetzlich und ein
Teil dieser Freiwilligen ist bei Einsätzen regelmäßig schwersten
psychischen und physischen Belastungen ausgesetzt. "Die hohen
Belastungen, die im Rahmen bestimmter Tätigkeiten bei der
Freiwilligenarbeit auftreten, sind zweifellos als Schwerstarbeit zu
bezeichnen", betont Hofer. "Daher haben wir im Nationalrat beantragt,
dass freiwillige Mitglieder von Blaulichtorganisationen, die im
Rahmen von schwierigen Einsätzen regelmäßig schweren Belastungen
ausgesetzt sind, im Rahmen der Schwerarbeiterregelung gerecht
berücksichtigt werden müssen", so Hofer.
Ein weiterer Antrag, den Hofer im Nationalrat eingebracht hat sieht
vor, dass bei der Anschaffung von Geräten durch Feuerwehren die
Mehrwertsteuer rückvergütet wird. Freiwillige Feuerwehren gibt es in
fast allen Gemeinden und dadurch sind die freiwilligen Helfer rasch
am Einsatzort und können jedes Jahr zahlreiche Menschenleben retten.
Die Finanzierung erfolgt über Spenden und Förderungen von Ländern und
Gemeinden. Bei der Anschaffung größerer Geräte, die für den Einsatz
benötigt werden, gibt es oft Spendenaktionen, an denen sich die
Einwohner der jeweiligen Gemeinde beteiligen, um die Freiwillige
Feuerwehr zu unterstützen.
"Es ist allerdings schwer einzusehen, warum Feuerwehren bei der
Anschaffung der betreffenden Geräte zusätzlich durch die
Mehrwertsteuer belastet werden", kritisiert Hofer. "Diese
Organisation übernimmt Aufgaben, die sonst die öffentliche Hand zu
tragen hätte. Jede angeschaffte Gerätschaft kommt daher auch der
öffentlichen Hand zugute, weshalb ein gerechtes Fiskalmodell zu
schaffen ist, das für den Ankauf von für den Einsatz notwendiger
Geräte durch Feuerwehren eine Mehrwertsteuerrückvergütung
ermöglicht", schließt Hofer.