Norbert Hofer bei einer Pressekonferenz
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FPÖ-Hofer: Bundesregierung soll umgehend Gentechnik-Verunreinigungen stoppen!

Koexistenzleitlinien in erläuternder Mitteilung der EU-Kommission gestatten Mitgliedsstaaten strengere Grenzwerte für gentechnische Kontaminationen festzulegen

"Zukünftig sollen die EU-Mitgliedstaaten nicht nur
nationale Anbauverbote für gentechnisch veränderte Organismen (GVO)
erlassen dürfen, sondern im Zuge der Koexistenzregelungen auch
strengere Grenzwerte für die erlaubte gentechnische Kontamination von
konventionellen und biologischen Lebensmitteln erlassen dürfen",
berichtet der freiheitliche Umweltsprecher NAbg Norbert Hofer.
Nun sei hinreichend bekannt, dass die EU-Kommission für die
Zugeständnisse bei den nationalen Anbauverboten als weit überhöhten
Preis die Zustimmung zu schnelleren GVO-Zulassungen gefordert habe.
Ebenso sei hinlänglich bekannt, dass es eine Koexistenz herkömmlicher
Landwirtschaftsformen mit der Agro-Gentechnik aufgrund der
unvermeidlichen Auskreuzungen nicht geben könne.
"Es ist deshalb umso bedeutsamer", so Norbert Hofer, "dass die
österreichische Bundesregierung die sich jetzt bietende Gelegenheit
umgehend beim Schopf packt und den Grenzwert für die erlaubte
gentechnische Verunreinigung zurückfährt. Dieser lag vor der
Neuausrichtung der EU-Ökoverordnung (auf aktuell 0,9 Prozent) bei 0,1
Prozent, und in die Nähe dieses Wertes, nämlich auf 0,0 Prozent,
gehört er auch wieder. Dann kann von echter Gentechnikfreiheit in
Österreich gesprochen werden."

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